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Erbrecht

Erbansprüche:

Erbansprüche kann man aufgrund des Gesetzes, einer testamentarischen Verfügung oder durch Erbvertrag erlangen.

Strittig ist dabei oft, welche erbrechtlichen Verfügungen gelten. Gleichzeitig tritt der Erbe in die Rechtsposition des Erblassers ein, so dass bei einer Überschuldung genau geprüft werden muss, ob die Erbschaft ausgeschlagen oder angenommen wird.

Bereits zu Lebzeiten ist es bei größeren Vermögen wichtig, alle Verfügungen für den Todesfall genau zu planen, um zum Beispiel Hinterbliebene abzusichern oder Erbschaftssteuer zu sparen.

 

 

Pflichtteilsansprüche:

Das Pflichtteilsrecht ergibt sich aus dem BGB. Wenn ein nach der gesetzlichen Regelung Erbberechtigter von der Erbschaft ausgeschlossen wird, entsteht dieser Pflichtteilsanspruch gegenüber den Erben.

Wichtig ist dabei die korrekte Ermittlung des Nachlasses, die Bestimmung des Pflichtteilsanspruches und die Einholung entsprechender Auskünfte.

Auch Schenkungen zu Lebzeiten des Erblassers werden dabei unter bestimmten Voraussetzungen berücksichtigt. So hat der BGH am 10.12.2003 entschieden, dass unentgeltliche Zuwendungen an Stiftungen in Form von freien oder gebundenen Spenden als pflichtteilsergänzungspflichtige Schenkungen gem.§§ 2325, 2329 BGB anzusehen sind.